Gemeindeleben

Pastor Jürgen Zipf verabschiedet

Am 26. Juni 2016 feierten wir in unserer Friedenskirche in Hegnach einen besonderen Gottesdienst: nach beinahe sieben Jahren auf dem Bezirk haben wir unseren Pastor Jürgen Zipf und seine Frau Annegret in festlichem Rahmen verabschiedet. Pastor Zipf wird sich ab August seiner neuen Aufgabe als Klinikseelsorger im Gesundheitspark Hohenfreudenstadt widmen.

In seiner Predigt über Lk. 17, 7-10 „vom Knechtslohn“ blickte Pastor Zipf auf die letzten sieben Jahre zurück. Seine erste Predigt hatte er zu dem Thema „Salz und Licht“ aus Mt. 5, 13 gehalten. In seiner Predigt ging es ihm um die Spannung, die daraus entsteht, dass Menschen, die nicht mehr tun, als was sie schuldig sind, von Gott, dessen Name Barmherzigkeit ist (so ein Buch von Papst Franziskus) doch ganz anders behandelt werden. „Gott“, so Pastor Zipf, „setzt sich zu seinen Knechten an den Tisch, bedient sie, isst und trinkt mit ihnen, rührt sie dabei an und erweist ihnen so Barmherzigkeit.

Als Menschen, die das erfahren, sind wir Gemeinde, und „Gemeinde vor Ort ist die Hoffnung der Welt“ (Bill Hybels). Deshalb sei es wichtig, auf den Einzelnen zu schauen und Barmherzigkeit weiter zu geben. Pastor Zipfs Wunsch für unsere Gemeinde ist, die Barmherzigkeit Gottes selbst zu erleben und an Menschen, die der Barmherzigkeit bedürfen, diese weiterzugeben.

Es folgten Grußworte aus der Gemeinde, zunächst von Laienmitglied Matthias Meusel, dann von der Bezirkslaienführerin Eva Luzzi, die auch Geschenke für das Ehepaar Zipf dabei hatte: ein „Farbenkreuz“ für Pastor Zipf und eine Damaszenerrose für seine Frau Annegret.

Anschließend spielte das Thema „Spuren im Sand“ eine wichtige Rolle, erst als Lied, dann als Aktion. Dorothee Burkhardt übergab Annegret und Jürgen eine kleine, mit Sand gefüllte „Schatztruhe“, in die die Gemeinde lauter bunte Fußabdrücke aus Papier, beschrieben mit guten Wünschen oder Dankesworten, hineinlegte. Auch die Kinder aus der Sonntagsschule fügten ihre bunt bemalten Fußabdrücke hinzu

Pastor Zipf bedankte sich und betonte, dass auch die Gemeinde wunderbar beschenkt sei: „Das Geschenk, das die Gemeinde mit ihren Jugendlichen hat, ist nicht in Worte zu fassen.“ Eben diese Jugendlichen gestalteten als Band diesen besonderen Gottesdienst in maßgeblicher Weise mit. Ein Höhepunkt war ihr Segenslied zum Abschluss.

Beim Stehempfang nach dem Gottesdienst, der vom Posaunenchor musikalisch umrahmt wurde, gab es bei Getränken und Häppchen die Gelegenheit sich auszutauschen. Im Zuge des Stehempfangs folgten noch weitere Grußworte: als Vertreter der Kommunen gaben der Remsecker Oberbürgermeister Dirk Schönberger sowie der Hegnacher Ortsvorsteher Markus Motschenbacher ihre guten Wünsche an das Ehepaar Zipf weiter. Als kirchliche Vertreter hatten noch Dieter Eberhardt (ev. Kirchengemeinde und Ökumene Hegnach), Pfarrer Franz Klappenecker (kath. Kirche Waiblingen) und Pfarrerin Elke Goldmann (ev. Kirche und Ökumene Remseck) das Wort.